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			<description>&lt;p&gt;Das große Problem am Verhalten der Grünen generell, aber im speziellen in der letzten Regierungskoalition ist das sogenannten &amp;quot;vernünftige&amp;quot; Kompromisse suchen. Das ist ein Phänomen, dass ich aus meiner Zeit als Betriebsrat nur zu gut kenne. &lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Seite A, sei es die FDP/SPD/CDU für die Grünen oder die Arbeitgeber beim Betriebsrat, fordert etwas himmelschreiend Ungerechtes, und Seite B, also in dem Beispiel die Grünen oder der Betriebsrat, reagiert  mit einem besonnenen und halbwegs kompromissfähigen Lösungsvorschlag&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Jetzt kommt es zu Verhandlungen beide Seiten geben bissi was ab, und am Ende steht etwas das haarscharf nicht mehr himmelschreien ungerecht ist. Und das liegt am falschen Auftakt durch Seite B. Wenn Seite A die letzte Scheiße fordert, dann muss Seite B das genauso machen. &lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ein Kompromiss, der für beide Seiten gleich schmerzhaft ist, kann nur aus den Maximalforderungen entstehen. Man hat also jetzt die Wahl, entweder geht man mit Maximalforderungen in die Verhandlung und erträgt, das die Gegenseite einen als Wahnsinnig und maßlos beschimpft.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Kommt dafür aber beim Kompromiss näher an seine ursprüngliche Forderung und damit näher an das, was man den Wählenden versprochen hat.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;ODER will man sich als die besonne Seite, die vernünftige Seite, die bessere Seite präsentieren? Und damit auch vllt für spätere Koalitionen oder Jobs nicht zuviel verbrannte Erde hinterlassen und sich generell nicht soviel Stress auszusetzen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Grünen und viele Betriebsräte entscheiden sich eindeutig zu oft für Option B, und lassen damit Parteien wie die Linke oder Betriebsräte mit wirklich arbeitnehmerfreundlichen Forderungen als die unvernünftigen Spinner dastehen, mit denen man besser nicht zusammenarbeitet. &lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Und Seite A freut sich, weil der Kompromiss nicht so weit weg ist von dem was man eigentlich wollte. Den natürlich waren deren Maximalforderungen größtenteils Verhandlungsmasse.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:46:59 GMT</pubDate>
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