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			<description>So Leute, schneller 🧵 zur #medienkritik 👉🏼 These: Journalismus wird objektiv schlechter und zwar aus strukturellen Gründen. 1. Wie moderne Wissenschaften allgemein tendiert auch die journalistische zu einer immer stärker spezialisierten und formalisierten Ausbildung. Früher haben Menschen Philosophie, Theaterwissenschaften oder whatever studiert, sich gebildet, Standpunkte entwickelt, sind in den Journalismus gekommen, um dort einen Schreibstil zu entwickeln usw. Heute lernen junge Journos in entsprechenden Schulen und Studiengängen viel Form und wenig Inhalt. Sie lernen das &amp;#39;Handwerk&amp;#39; und wie man catchy Aufmacher formuliert, Texte emotionalisiert usw. 2. verlieren einzelne Medien an politischem Profil, werden in den Inhalten beliebig bzw. gleichen sich an, sind stärker von Trends geprägt. Der Konkurrenzdruck unter jungen Journos ist hoch und man ist froh, wenn man ein Volo in einem großen Haus bekommt, das inhaltliche Profil ist zweitrangig. 3. Es herrscht ein naives Ideal von Objektivität vor, das man gegen fake news und Druck von rechts umso verbissener verteidigt. All das hängt zusammen: EIne Verflachung hinsichtlich der Inhalte, eine Homogenisierung hinsichtlich der Form und ein weitverbreiteter Skeptizismus, der kein eigenes Profil vorweisen kann, zugleich aber anfällig dafür macht gesellschaftliche Trends einfach nachzubeten. Die Folge ist 4. eine Abnahme inhaltlicher Qualität, eine nicht nur gefühlte Eintönigkeit hinsichtlich Inhalt und Stil in der Medienlandschaft und, wie man immer deutlicher merkt, mangelnde Resilienz gegen die gegenwärtige Drift nach rechts. Ende - Kommentare willkommen. #Medienproblem</description>
			<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:12:24 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:12:17 GMT</pubDate>
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			<description>So Leute, schneller 🧵 zur #medienkritik 👉🏼 These: Journalismus wird objektiv schlechter und zwar aus strukturellen Gründen. 1. Wie moderne Wissenschaften allgemein tendiert auch die journalistische zu einer immer stärker spezialisierten und formalisierten Ausbildung. Früher haben Menschen Philosophie, Theaterwissenschaften oder whatever studiert, sich gebildet, Standpunkte entwickelt, sind in den Journalismus gekommen, um dort einen Schreibstil zu entwickeln usw. Heute lernen junge Journos in entsprechenden Schulen und Studiengängen viel Form und wenig Inhalt. Sie lernen das &amp;#39;Handwerk&amp;#39; und wie man catchy Aufmacher formuliert, Texte emotionalisiert usw. 2. verlieren einzelne Medien an politischem Profil, werden in den Inhalten beliebig bzw. gleichen sich an, sind stärker von Trends geprägt. Der Konkurrenzdruck unter jungen Journos ist hoch und man ist froh, wenn man ein Volo in einem großen Haus bekommt, das inhaltliche Profil ist zweitrangig. 3. Es herrscht ein naives Ideal von Objektivität vor, das man gegen fake news und Druck von rechts umso verbissener verteidigt. All das hängt zusammen: EIne Verflachung hinsichtlich der Inhalte, eine Homogenisierung hinsichtlich der Form und ein weitverbreiteter Skeptizismus, der kein eigenes Profil vorweisen kann, zugleich aber anfällig dafür macht gesellschaftliche Trends einfach nachzubeten. Die Folge ist 4. eine Abnahme inhaltlicher Qualität, eine nicht nur gefühlte Eintönigkeit hinsichtlich Inhalt und Stil in der Medienlandschaft und, wie man immer deutlicher merkt, mangelnde Resilienz gegen die gegenwärtige Drift nach rechts. Ende - Kommentare willkommen. #Medienproblem</description>
			<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:12:15 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:11:55 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 08:11:36 GMT</pubDate>
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			<description>&lt;p&gt;kleiner 🧵zu Marx, einfach runtergebrochen: Das revolutionäre an Marx‘ Arbeit war nicht, dass er eine „kommunistische“ Theorie formuliert hätte (=Unsinn), sondern dass er gegenüber den liberalen Ökonomen die Beweislast umgekehrt hat:&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Mehrwert (Kapital) ist kein privates Produkt, sondern ein gesamtgesellschaftlich erzeugtes, das privat (v. Kapitalisten) angeeignet wird. Das Privateigentum an Produktionsmitteln (≠ Privatbesitz) wird damit rechtfertigungsbedürftig, nicht Umverteilung oder Vergesellschaftung.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das steckt auch im GG Art 14. drin: &amp;quot;Eigentum vepflichtet&amp;quot;. Wirft man diese Perspektive über Bord (SPD in den 50ern) kann man nicht mal sozialdemokratische Politik wissenschaftlich begründen, nur individuell-moralisch: Wer hat der gibt, &amp;#39;soziales Gewissen&amp;#39; und &amp;#39;Zusammenhalt&amp;#39;.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Man bewegt sich damit auf liberaler Grundlage und hat, oh Wunder, politisch 50 shades of liberalism und keine Partei, die liberale Begriffe ernsthaft in Frage stellt: Die Beweislast liegt beim Sozialen, das als Bedrohung der privaten ökonomischen Macht erscheint.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die Zeit ist ein flacher Kreis schreibt Nietzsche und wir sind historisch wieder &amp;#39;vor&amp;#39; Marx. Das gilt auch für die Linke. Als moralisierende Anwältin der Interessengruppe &amp;quot;Die Ärmsten der Gesellschaft&amp;quot; hat sie ihr Potenzial bei 4 Prozent wohl erschöpft.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das soll dieses Engagement nicht herabwürdigen. Man muss fast froh sein, dass es überhaupt noch eine Partei gibt, der Sozialpolitik ein Anliegen ist. Aber Politik, die in großen Teilen der Gesellschaft verfängt, sieht anders aus.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 16 May 2024 11:39:25 GMT</pubDate>
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