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		<title>My Feed</title>
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			<description>&lt;p&gt;Wie schnell #Armut durch eine Krankheit entstehen kann, möchte ich mal kurz an einem Beispiel verdeutlichen: Nehmen wir an, ihr seid alleinstehend (Steuerklasse I), kinderlos, nicht in der Kirche, wohnt in Niedersachsen und seid bei der AOK versichert, und ihr bekommt 2000 € brutto/Monat. Damit habt ihr netto 1466 € raus. Solltet ihr nun krankwerden, bspw. durch einen Bandscheibenvorfall, mit dem ihr länger als sechs Wochen ausfallt, bekommt ihr nach der Lohnfortzahlung Krankengeld in Höhe von 38,21 € netto pro Kalendertag, macht 1146,30 € monatlich. (Side note: Krankengeld wird allerdings nur rückwirkend bis zu dem Tag der AU-Bescheinigung ausgezahlt). Tretet ihr nun während dieses Zeitraums eine Rehamaßnahme an, die von der Rentenversicherung getragen wird, ruht in der Zeit euer Krankengeldanspruch, und ihr erhaltet Übergangsgeld von der DRV. Dies allerdings auch nicht automatisch, sondern es muss beantragt werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Jetzt kommt der Clou: Die Berechnungsgrundlage dieses Übergangsgeldes ist nicht etwa euer letzter Lohn, sondern das letzte Einkommen - also in dem Fall das Krankengeld. Die Höhe des Übergangsgeldes beträgt 68% des letzten Einkommens. Heißt also in unserem Beispiel: Bei einem Krankengeldbezug in Höhe von 1146,30 € monatlich beträgt euer Übergangsgeld ganze 711,30 €. Nun müsstet ihr zusätzlich zum Übergangsgeld noch Wohngeld beantragen, um wenigstens eure Miete zahlen zu können, ansonsten habt ihr, und das alles ganz legal, weniger als Bürgergeld - denn auf das habt ihr keinen Anspruch, da ihr ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. Woher ich das alles weiß? Ich stehe gerade vor dieser Situation, nur ist meine Ausgangslage noch ein bisschen schlechter, da ich keine 2000 Euro brutto verdient habe.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Fight the system! Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle!&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 12:22:10 GMT</pubDate>
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			<description>&lt;p&gt;Okay, ich glaube, es wird mal Zeit für ein bisschen politische Aufklärungsarbeit. These: Wer im Februar die Grünen wählt, in der Hoffnung, dass Habeck Kanzler wird, wird zu 99% Kanzler Merz bekommen. Warum?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Erstmal eine Zahlengrundlage: Sonntagsfrage INSA vom 30.12.24: CDU/CSU 31%, SPD 16,5 %, Grüne 12%, AfD 20,5%, BSW 7%. FDP und LINKE wären mit 3,5% bzw. 4% nicht vertreten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Zur Erinnerung: Bundeskanzler*in wird die Person, die im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Sollte dies nicht gelingen, hat der Bundestag 14 Tage Zeit, den zweiten Wahlgang durchzuführen. Der*die Kandidat*in benötigt erneut abs. Mehrheit.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sollte es nach Ablauf der 14 Tage immer noch keine absolute Mehrheit geben, würde im dritten Wahlgang die relative Mehrheit (also die meisten Stimmen) reichen. Wird ein*e Kanzler*in nur mit relativer Mehrheit gewählt, kann der*die Bundespräsident*in diese Person entweder bestätigen oder den Bundestag auflösen und binnen 60 Tagen Neuwahlen anberaumen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wenn die Wahlergebnisse ungefähr auf dem Niveau der o.g. Umfragewerte liegen, würde das bedeuten, dass es entweder zu einer Großen Koalition, Schwarz-Grün oder Schwarz-Rot-Grün kommen wird - vorausgesetzt, die Union hält ihr Wort und koalliert NICHT mit der AfD.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alle diese Konstellationen bedeuten, dass Friedrich Merz Kanzler wird. Vom worst case, einer Union-AfD-Koalition, möchte ich aktuell nicht ausgehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es gibt nur wenige Möglichkeiten, dies zu verhinden. Eine davon ist, dass die Grünen der CDU genug Stimmen abjagen, um selbst die stärkste Kraft zu werden und Habeck zum Kanzler wählen lassen zu können. Das ist die Hoffnung, die #TeamHabeck hat.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die zweite und meiner Meinung nach bessere Möglichkeit ist es, die Linke zu wählen. Sollte die Linke den Einzug in den Bundestag schaffen (und die Stimmen den Grünen und der SPD abnehmen, denn Unions- und AfD-Wähler*innen werden sie wohl kaum wählen), müsste Merz möglicherweise eine Minderheitskoalition mit der SPD bilden. Dann wäre es allerdings unwahrscheinlich, dass Merz die absolute Mehrheit der Abgedordnetenstimmen bekommt, womit ggf. die o.g. zweiten und dritten Wahlgänge nötig wären.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Besonders Mehrfachmarginalisierte würden von einem Kanzler Merz hart getroffen werden und sollten es sich gut überlegen, ihre Stimme wirklich den Grünen zu geben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Zugegeben arbeite ich hier mit vielen Annahmen, aber mein Fazit bleibt: Wer Merz als Kanzler verhindern möchte, sollte UNBEDINGT die Linke wählen.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 15:00:46 GMT</pubDate>
			<link>https://blue.feedland.org/?item=788039</link>
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			<source:markdown>Okay, ich glaube, es wird mal Zeit für ein bisschen politische Aufklärungsarbeit. These: Wer im Februar die Grünen wählt, in der Hoffnung, dass Habeck Kanzler wird, wird zu 99% Kanzler Merz bekommen. Warum?&#10;&#10;Erstmal eine Zahlengrundlage: Sonntagsfrage INSA vom 30.12.24: CDU/CSU 31%, SPD 16,5 %, Grüne 12%, AfD 20,5%, BSW 7%. FDP und LINKE wären mit 3,5% bzw. 4% nicht vertreten.&#10;&#10;Zur Erinnerung: Bundeskanzler\*in wird die Person, die im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Sollte dies nicht gelingen, hat der Bundestag 14 Tage Zeit, den zweiten Wahlgang durchzuführen. Der\*die Kandidat\*in benötigt erneut abs. Mehrheit.&#10;&#10;Sollte es nach Ablauf der 14 Tage immer noch keine absolute Mehrheit geben, würde im dritten Wahlgang die relative Mehrheit (also die meisten Stimmen) reichen. Wird ein\*e Kanzler\*in nur mit relativer Mehrheit gewählt, kann der\*die Bundespräsident\*in diese Person entweder bestätigen oder den Bundestag auflösen und binnen 60 Tagen Neuwahlen anberaumen.&#10;&#10;Wenn die Wahlergebnisse ungefähr auf dem Niveau der o.g. Umfragewerte liegen, würde das bedeuten, dass es entweder zu einer Großen Koalition, Schwarz-Grün oder Schwarz-Rot-Grün kommen wird - vorausgesetzt, die Union hält ihr Wort und koalliert NICHT mit der AfD.&#10;&#10;Alle diese Konstellationen bedeuten, dass Friedrich Merz Kanzler wird. Vom worst case, einer Union-AfD-Koalition, möchte ich aktuell nicht ausgehen.&#10;&#10;Es gibt nur wenige Möglichkeiten, dies zu verhinden. Eine davon ist, dass die Grünen der CDU genug Stimmen abjagen, um selbst die stärkste Kraft zu werden und Habeck zum Kanzler wählen lassen zu können. Das ist die Hoffnung, die #TeamHabeck hat.&#10;&#10;Die zweite und meiner Meinung nach bessere Möglichkeit ist es, die Linke zu wählen. Sollte die Linke den Einzug in den Bundestag schaffen (und die Stimmen den Grünen und der SPD abnehmen, denn Unions- und AfD-Wähler\*innen werden sie wohl kaum wählen), müsste Merz möglicherweise eine Minderheitskoalition mit der SPD bilden. Dann wäre es allerdings unwahrscheinlich, dass Merz die absolute Mehrheit der Abgedordnetenstimmen bekommt, womit ggf. die o.g. zweiten und dritten Wahlgänge nötig wären.&#10;&#10;Besonders Mehrfachmarginalisierte würden von einem Kanzler Merz hart getroffen werden und sollten es sich gut überlegen, ihre Stimme wirklich den Grünen zu geben.&#10;&#10;Zugegeben arbeite ich hier mit vielen Annahmen, aber mein Fazit bleibt: Wer Merz als Kanzler verhindern möchte, sollte UNBEDINGT die Linke wählen.</source:markdown>
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			<description>&lt;p&gt;Okay, ich glaube, es wird mal Zeit für ein bisschen politische Aufklärungsarbeit. These: Wer im Februar die Grünen wählt, in der Hoffnung, dass Habeck Kanzler wird, wird zu 99% Kanzler Merz bekommen. Warum?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Erstmal eine Zahlengrundlage: Sonntagsfrage INSA vom 30.12.24: CDU/CSU 31%, SPD 16,5 %, Grüne 12%, AfD 20,5%, BSW 7%. FDP und LINKE wären mit 3,5% bzw. 4% nicht vertreten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Zur Erinnerung: Bundeskanzler*in wird die Person, die im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Sollte dies nicht gelingen, hat der Bundestag 14 Tage Zeit, den zweiten Wahlgang durchzuführen. Der*die Kandidat*in benötigt erneut abs. Mehrheit.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sollte es nach Ablauf der 14 Tage immer noch keine absolute Mehrheit geben, würde im dritten Wahlgang die relative Mehrheit (also die meisten Stimmen) reichen. Wird ein*e Kanzler*in nur mit relativer Mehrheit gewählt, kann der*die Bundespräsident*in diese Person entweder bestätigen oder den Bundestag auflösen und binnen 60 Tagen Neuwahlen anberaumen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Wenn die Wahlergebnisse ungefähr auf dem Niveau der o.g. Umfragewerte liegen, würde das bedeuten, dass es entweder zu einer Großen Koalition, Schwarz-Grün oder Schwarz-Rot-Grün kommen wird - vorausgesetzt, die Union hält ihr Wort und koalliert NICHT mit der AfD.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Alle diese Konstellationen bedeuten, dass Friedrich Merz Kanzler wird. Vom worst case, einer Union-AfD-Koalition, möchte ich aktuell nicht ausgehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es gibt nur wenige Möglichkeiten, dies zu verhinden. Eine davon ist, dass die Grünen der CDU genug Stimmen abjagen, um selbst die stärkste Kraft zu werden und Habeck zum Kanzler wählen lassen zu können. Das ist die Hoffnung, die #TeamHabeck hat.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die zweite und meiner Meinung nach bessere Möglichkeit ist es, die Linke zu wählen. Sollte die Linke den Einzug in den Bundestag schaffen (und die Stimmen den Grünen und der SPD abnehmen, denn Unions- und AfD-Wähler*innen werden sie wohl kaum wählen), müsste Merz möglicherweise eine Minderheitskoalition mit der SPD bilden. Dann wäre es allerdings unwahrscheinlich, dass Merz die absolute Mehrheit der Abgedordnetenstimmen bekommt, womit ggf. die o.g. zweiten und dritten Wahlgänge nötig wären.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Besonders Mehrfachmarginalisierte würden von einem Kanzler Merz hart getroffen werden und sollten es sich gut überlegen, ihre Stimme wirklich den Grünen zu geben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Zugegeben arbeite ich hier mit vielen Annahmen, aber mein Fazit bleibt: Wer Merz als Kanzler verhindern möchte, sollte UNBEDINGT die Linke wählen.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 14:59:48 GMT</pubDate>
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