<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- RSS generated by feedland v0.6.43 on Thu, 04 Jul 2024 12:42:48 GMT -->
<rss version="2.0" xmlns:source="http://source.scripting.com/">
	<channel>
		<title></title>
		<link>https://blue.feedland.org/?river=http://data.feedland.org/blue/feeds/Keng.xml</link>
		<description></description>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 12:42:48 GMT</pubDate>
		<generator>feedland v0.6.43</generator>
		<docs>https://cyber.harvard.edu/rss/rss.html</docs>
		<lastBuildDate>Thu, 04 Jul 2024 12:42:48 GMT</lastBuildDate>
		<cloud domain="rpc.rsscloud.io" port="5337" path="/pleaseNotify" registerProcedure="" protocol="http-post" />
		<source:cloud>http://rpc.rsscloud.io:5337/pleaseNotify</source:cloud>
		<source:localTime>Thu, July 4, 2024 8:42 AM EDT</source:localTime>
		<item>
			<description>Nun zu meiner 2. kleinen Rezension: Ich habe mir die ASUS ROG Cetra True Wireless SpeedNova In-Ears geholt. Ja, alles andere als billig, aber bei Stöpseln will ich lieber Qualität, als zu sparen. Case und Stöpsel sehen gut aus, Akku scheint auch zu halten, was er verspricht, wenn ich hochrechne. Um die 20 Stunden inklusive Nachladen im Case und je nachdem, welche Komfortfunktionen wie ANC man benutzt. Die LEDs mit 3 verschiedenen Leuchtprogrammen auf den Stöpseln sind zwar natürlich völlig unnötig, aber ich liebe sowas 😊 Passform ist richtig gut, fühlt sich sicher an vor Rausfallen. Auch das ANC ist im Vergleich zu meinen alten Stöpseln (Jabra 85t Elite) ganz gut. Natürlich nicht so, wie bei Over-Ears. Der Klang ist richtig geil, das haben meine alten Stöpsel nicht geschafft und kommt an Over-Ears ran. Und jetzt das Mörderfeature: Es ist ein Dongle für den PC dabei, und man kann sie nahtlos als PC-Headset (mit Knochengedönsmikro) und als Headset fürs Handy benutzen. Der Akkuverbrauch ist als PC-Kopfhörer nochmal reduziert, allerdings habe ich auch bislang etwas Verbindungsprobleme, da das Dongle bei mir noch hinter Metall ist, und dadurch nicht die Stabilität in der Verbindung wie Bluetooth haben kann. Einziger Hinkefuß: Sie kollidieren ab und an mit meinem Metall im Ohr. Das ist aber ein Me-Problem 😆 Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.</description>
			<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 12:42:48 GMT</pubDate>
			<link>https://blue.feedland.org/?item=458724</link>
			<guid>https://blue.feedland.org/?item=458724</guid>
			<source:markdown>Nun zu meiner 2. kleinen Rezension: Ich habe mir die ASUS ROG Cetra True Wireless SpeedNova In-Ears geholt. Ja, alles andere als billig, aber bei Stöpseln will ich lieber Qualität, als zu sparen. Case und Stöpsel sehen gut aus, Akku scheint auch zu halten, was er verspricht, wenn ich hochrechne. Um die 20 Stunden inklusive Nachladen im Case und je nachdem, welche Komfortfunktionen wie ANC man benutzt. Die LEDs mit 3 verschiedenen Leuchtprogrammen auf den Stöpseln sind zwar natürlich völlig unnötig, aber ich liebe sowas 😊 Passform ist richtig gut, fühlt sich sicher an vor Rausfallen. Auch das ANC ist im Vergleich zu meinen alten Stöpseln (Jabra 85t Elite) ganz gut. Natürlich nicht so, wie bei Over-Ears. Der Klang ist richtig geil, das haben meine alten Stöpsel nicht geschafft und kommt an Over-Ears ran. Und jetzt das Mörderfeature: Es ist ein Dongle für den PC dabei, und man kann sie nahtlos als PC-Headset (mit Knochengedönsmikro) und als Headset fürs Handy benutzen. Der Akkuverbrauch ist als PC-Kopfhörer nochmal reduziert, allerdings habe ich auch bislang etwas Verbindungsprobleme, da das Dongle bei mir noch hinter Metall ist, und dadurch nicht die Stabilität in der Verbindung wie Bluetooth haben kann. Einziger Hinkefuß: Sie kollidieren ab und an mit meinem Metall im Ohr. Das ist aber ein Me-Problem 😆 Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.</source:markdown>
			</item>
		<item>
			<description>&lt;p&gt;@krise.bsky.social ist schuld. Mehr steht auch nicht drin, aber wer nen Blähtext lieber mag: Hier 😊 Disclaimer: Lebenszeit gibts keine zurück!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Elektroschrott - Eindrücke: Punk trifft Folk auf unerwartete Weise&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Vorurteile über Bord geworfen: Als bekennender Punkrock-Fan, der mit Folkmusik so gar nichts anfangen kann, hatte ich bei der Ankündigung des neuen Albums &amp;quot;Eindrücke&amp;quot; von Elektroschrott zunächst gemischte Gefühle. Sollte sich die Band etwa in die Gefilde des Lagerfeuersongs begeben und ihre energiegeladenen Gitarrenriffs gegen Flöten und Akkordeons tauschen?&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Skepsis verfliegt schnell: Mit skeptischen Ohren startete ich den ersten Song und was soll ich sagen? Bereits nach wenigen Takten war meine Skepsis wie verflogen. Elektroschrott schafft es auf &amp;quot;Eindrücke&amp;quot;, Punk und Folk auf eine Weise zu vereinen, die ich so noch nie gehört habe.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Außergewöhnliche Instrumentierung: Die Instrumentierung ist der Schlüssel zum Erfolg dieses Albums. Neben den typischen Punkrock-Instrumenten wie Gitarre, Bass und Schlagzeug kommen auf &amp;quot;Eindrücke&amp;quot; auch ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz, die für einen ganz eigenen Klang sorgen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Texte mit Tiefgang: Aber auch die Texte von Elektroschrott wissen zu überzeugen. In ihren Liedern singen sie über die Widrigkeiten des Lebens, über Politik und Gesellschaft, aber auch über die kleinen Glücksmomente. Die Texte sind dabei stets intelligent und pointiert, ohne dabei in Klischees zu verfallen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Einzigartiges Hörerlebnis: &amp;quot;Eindrücke&amp;quot; ist ein einzigartiges Hörerlebnis, das mich als bekennenden Punkrock-Fan vollkommen überzeugt hat. Elektroschrott beweist mit diesem Album, dass sie zu den kreativsten und innovativsten Bands der deutschen Musikszene gehören.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Entdeckt auf Social Media: Wie ich auf dieses musikalische Kleinod gestoßen bin? Ganz einfach: Über @krise.bsky.social. Ein Tipp, der sich mehr als gelohnt hat!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Fazit: Wer auf der Suche nach etwas Neuem und Ungewöhnlichem ist, dem kann ich &amp;quot;Eindrücke&amp;quot; wärmstens empfehlen. Elektroschrott schafft es auf diesem Album, zwei scheinbar so unterschiedliche Genres wie Punk und Folk auf eine Weise zu vereinen, die einfach nur Spaß macht.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Hinweis: Wer die Musik von Elektroschrott haben möchte, sollte unbedingt mal bei @krise.bsky.social vorbeischauen. Bei ihm gibt es die Platte für nen 10er!&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 09:53:35 GMT</pubDate>
			<link>https://blue.feedland.org/?item=458595</link>
			<guid>https://blue.feedland.org/?item=458595</guid>
			<source:markdown>@krise.bsky.social ist schuld. Mehr steht auch nicht drin, aber wer nen Blähtext lieber mag: Hier 😊 Disclaimer: Lebenszeit gibts keine zurück!&#10;&#10;Elektroschrott - Eindrücke: Punk trifft Folk auf unerwartete Weise&#10;&#10;Vorurteile über Bord geworfen: Als bekennender Punkrock-Fan, der mit Folkmusik so gar nichts anfangen kann, hatte ich bei der Ankündigung des neuen Albums &quot;Eindrücke&quot; von Elektroschrott zunächst gemischte Gefühle. Sollte sich die Band etwa in die Gefilde des Lagerfeuersongs begeben und ihre energiegeladenen Gitarrenriffs gegen Flöten und Akkordeons tauschen?&#10;&#10;Skepsis verfliegt schnell: Mit skeptischen Ohren startete ich den ersten Song und was soll ich sagen? Bereits nach wenigen Takten war meine Skepsis wie verflogen. Elektroschrott schafft es auf &quot;Eindrücke&quot;, Punk und Folk auf eine Weise zu vereinen, die ich so noch nie gehört habe.&#10;&#10;Außergewöhnliche Instrumentierung: Die Instrumentierung ist der Schlüssel zum Erfolg dieses Albums. Neben den typischen Punkrock-Instrumenten wie Gitarre, Bass und Schlagzeug kommen auf &quot;Eindrücke&quot; auch ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz, die für einen ganz eigenen Klang sorgen.&#10;&#10;Texte mit Tiefgang: Aber auch die Texte von Elektroschrott wissen zu überzeugen. In ihren Liedern singen sie über die Widrigkeiten des Lebens, über Politik und Gesellschaft, aber auch über die kleinen Glücksmomente. Die Texte sind dabei stets intelligent und pointiert, ohne dabei in Klischees zu verfallen.&#10;&#10;Einzigartiges Hörerlebnis: &quot;Eindrücke&quot; ist ein einzigartiges Hörerlebnis, das mich als bekennenden Punkrock-Fan vollkommen überzeugt hat. Elektroschrott beweist mit diesem Album, dass sie zu den kreativsten und innovativsten Bands der deutschen Musikszene gehören.&#10;&#10;Entdeckt auf Social Media: Wie ich auf dieses musikalische Kleinod gestoßen bin? Ganz einfach: Über @krise.bsky.social. Ein Tipp, der sich mehr als gelohnt hat!&#10;&#10;Fazit: Wer auf der Suche nach etwas Neuem und Ungewöhnlichem ist, dem kann ich &quot;Eindrücke&quot; wärmstens empfehlen. Elektroschrott schafft es auf diesem Album, zwei scheinbar so unterschiedliche Genres wie Punk und Folk auf eine Weise zu vereinen, die einfach nur Spaß macht.&#10;&#10;Hinweis: Wer die Musik von Elektroschrott haben möchte, sollte unbedingt mal bei @krise.bsky.social vorbeischauen. Bei ihm gibt es die Platte für nen 10er!</source:markdown>
			</item>
		<item>
			<description>&lt;p&gt;CN: Alkohol/Sucht&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich wollte eigentlich nichts zu dem Thema schreiben, aber gestern Abend war durchaus so überraschend für mich, dass ich davon erzählen möchte. Ich wollte nichts dazu schreiben, weil ich mich nicht nach vorne drängeln wollte. Auch ein bisschen der Gedanke &amp;quot;Andere haben da viel mehr zu leisten gehabt als ich und auch geleistet&amp;quot;. Und das hier soll auch eins der vielleicht wenigen Male sein, wo ich zu dem Thema einen Opener aufmache. Vielleicht nimmts ja eins oder mehr von Euch als Anregung, auch über Euren Konsum zu reflektieren, dann wars das wert. Aber der Reihe nach: Ich trinke Bier, seitdem ich 14 bin. Und das auch schon früh sehr viel. In der Retrospektive gab es kaum mehr als vielleicht mal eine handvoll Tage am Stück, an denen ich keins getrunken habe. Und dann hab ich auch noch diese dumme Eigenschaft, dass nur 1-2 0,5er Falschen nie eine Option waren, es fing bei 3 an. Trotzdem habe ich mich nie süchtig gefühlt. Nie irgendwas geschwänzt oder abgesagt, es hat sich gut in meinen Alltag eingefügt und letztendlich eigentlich keine Auswirkung gehabt. Dass die Menge an Konsum euphemistisch gesagt &amp;quot;bedenklich&amp;quot; war, brauchen wir uns überhaupt nicht drüber zu unterhalten. Über Twitter lernte ich dann @krise.bsky.social kennen. Und erlebte die letzte Zeit vor seinem Trockensein und den Weg dahin. Eins seiner letzten Biere haben wir zusammen auf einem Loikaemie-Konzert getrunken. Das hat mich selbst sehr nachdenklich gemacht bezüglich meines eigenen Konsums. Zeitgleich merkte ich auch, wie mein Körper Alk immer schlechter vertragen hat. Also dachte ich mir, machste mal bisschen weniger. Im Stadion fängste an. Dann musst Du auch nicht zweimal während des Spiels die Ekeltreppen runter und hoch fürs Klo. Und das hat auch geklappt. Eigentlich geiler so! Und nach dem Spiel nüchtern die Treppen der Stehtribüne runter geht auch viel einfacher. Als nächstes kamen Konzerte. Warum probierste nicht auch da mal, einfach keinen Alk zu trinken? Und auch das lief super. Wie geil ist es, die letzten 2 Lieder und Zugaben noch richtig mit zu bekommen! Und pissen muss man auch nicht dauernd. Das lief ganz gut so ab Sommer 2023. Auch kein Verlangen im Stadion oder auf Konzerten gehabt. Paar unangebrachte &amp;quot;Wie Du trinkst kein Bier?&amp;quot; verbal schmerzhaft gekontert, und alles war gut. Aber mein Konsum zu Hause, bzw. in der Nähe am Rheinufer war immer noch so hoch, und ich merkte, dass es mir nicht gut tat. Ich rede nicht über Mengen, aber es war viel. Alles in allem habe ich mir immer eingeredet, dass ich ja nur den Geschmack von Bier mag, den Alk aber eigentlich nicht brauche. Nur haben mir alkfreie Biere einfach nicht geschmeckt, sodass ich das nie herausgefunden habe. Also fragte ich Krise nach ner Idee, wie ich da vielleicht substituieren könnte, und er kam mit der gottgleichen Eingebung von Malzbier. Ich fand schließlich sogar einen Malzbiersirup, sodass ich das sogar mit Sodastream machen konnte. Kein Alk, kein Zucker. Die Rezensionen waren 2,6 von 5 Punkten. Ich schaute sie mir an: &amp;quot;Schmeckt nicht wie Malzbier&amp;quot;, &amp;quot;Viel zu herb&amp;quot; Öh, ja, das mag ich! Also bestellt. Und was soll ich sagen: Es schmeckt wirklich nicht wie Malzbier, sondern wie mein geliebtes Bier! Das Experiment, ob ich süchtig bin, oder wirklich Recht habe damit, dass ich einfach Bier haptisch und geschmacklich mag, konnte beginnen. Krise hatte die ganze Zeit schon gesagt, dass ich nicht süchtig bin, aber ich war skeptisch. Denn wie gesagt, mein Konsum war wirklich viel. Aber ich weiß natürlich auch, dass Sucht oder nicht Sucht nicht direkt von der Menge abhängt. Knapp 2 Monate sind seitdem vergangen. Ich hab sogar gekühltes Bier mit Alk im Kühlschrank, weil ich weiß, dass von 100 auf 0 gefährlich ist, sogar tödlich enden kann. Und trotzdem hatte ich in der Zeit noch nichtmal das Verlangen danach, eins auf zu machen. Nach 14 Tagen war also schonmal klar: Körperlich war ich nicht abhängig, das hätte da nämlich schon deutlich zuschlagen müssen. Meine Frau meinte &amp;quot;Ich merke keinen Unterschied, außer dass Du keine Fahne hast, wenn wir uns Küssen.&amp;quot; Es gibt schlechtere Urteile. Am Wochenende war ja dann Essen. Toll, aber anstrengend. Ich bin gestern Abend bepackt in die Wohnungstüre rein gefallen. Ich war schon ziemlich platt. Geschuldet auch meiner aktuell absoluten Unfitness. Taschen ausgeräumt, Kippen aufgefüllt, geduscht, und rechtschaffen fertig in den Sessel aufm Balkon gefallen. Und da hatte ich Bock aufn Bier. Und dachte bei mir: Why not? Holte mir also eins der Biere, die da seit fast 2 Monaten kalt stehen. Und was soll ich sagen: Ich war unterwältigt. Es hat mir überhaupt nicht geschmeckt! Hab trotzdem weiter Bier mit Alk getrunken. Das ist wohl das, was bei mir wirklich Sucht ist: Wenn ich einmal angefangen habe an nem Abend, dann trinke ich weiter. Naja, schlecht geschlafen, und meinem Darm und Kopf hat das heute morgen auch nicht gefallen. Das muss ich nicht mehr haben. Jetzt sind eh keine Biere mehr mit Alk im Kühlschrank, und da werden auch keine mehr dazu kommen. Danke Krise, dass Du mir gezeigt hast, dass ich wirklich keinen Alk brauche! 🥰&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 13:27:20 GMT</pubDate>
			<link>https://blue.feedland.org/?item=453986</link>
			<guid>https://blue.feedland.org/?item=453986</guid>
			<source:markdown>CN: Alkohol/Sucht&#10;&#10;Ich wollte eigentlich nichts zu dem Thema schreiben, aber gestern Abend war durchaus so überraschend für mich, dass ich davon erzählen möchte. Ich wollte nichts dazu schreiben, weil ich mich nicht nach vorne drängeln wollte. Auch ein bisschen der Gedanke &quot;Andere haben da viel mehr zu leisten gehabt als ich und auch geleistet&quot;. Und das hier soll auch eins der vielleicht wenigen Male sein, wo ich zu dem Thema einen Opener aufmache. Vielleicht nimmts ja eins oder mehr von Euch als Anregung, auch über Euren Konsum zu reflektieren, dann wars das wert. Aber der Reihe nach: Ich trinke Bier, seitdem ich 14 bin. Und das auch schon früh sehr viel. In der Retrospektive gab es kaum mehr als vielleicht mal eine handvoll Tage am Stück, an denen ich keins getrunken habe. Und dann hab ich auch noch diese dumme Eigenschaft, dass nur 1-2 0,5er Falschen nie eine Option waren, es fing bei 3 an. Trotzdem habe ich mich nie süchtig gefühlt. Nie irgendwas geschwänzt oder abgesagt, es hat sich gut in meinen Alltag eingefügt und letztendlich eigentlich keine Auswirkung gehabt. Dass die Menge an Konsum euphemistisch gesagt &quot;bedenklich&quot; war, brauchen wir uns überhaupt nicht drüber zu unterhalten. Über Twitter lernte ich dann @krise.bsky.social kennen. Und erlebte die letzte Zeit vor seinem Trockensein und den Weg dahin. Eins seiner letzten Biere haben wir zusammen auf einem Loikaemie-Konzert getrunken. Das hat mich selbst sehr nachdenklich gemacht bezüglich meines eigenen Konsums. Zeitgleich merkte ich auch, wie mein Körper Alk immer schlechter vertragen hat. Also dachte ich mir, machste mal bisschen weniger. Im Stadion fängste an. Dann musst Du auch nicht zweimal während des Spiels die Ekeltreppen runter und hoch fürs Klo. Und das hat auch geklappt. Eigentlich geiler so! Und nach dem Spiel nüchtern die Treppen der Stehtribüne runter geht auch viel einfacher. Als nächstes kamen Konzerte. Warum probierste nicht auch da mal, einfach keinen Alk zu trinken? Und auch das lief super. Wie geil ist es, die letzten 2 Lieder und Zugaben noch richtig mit zu bekommen! Und pissen muss man auch nicht dauernd. Das lief ganz gut so ab Sommer 2023. Auch kein Verlangen im Stadion oder auf Konzerten gehabt. Paar unangebrachte &quot;Wie Du trinkst kein Bier?&quot; verbal schmerzhaft gekontert, und alles war gut. Aber mein Konsum zu Hause, bzw. in der Nähe am Rheinufer war immer noch so hoch, und ich merkte, dass es mir nicht gut tat. Ich rede nicht über Mengen, aber es war viel. Alles in allem habe ich mir immer eingeredet, dass ich ja nur den Geschmack von Bier mag, den Alk aber eigentlich nicht brauche. Nur haben mir alkfreie Biere einfach nicht geschmeckt, sodass ich das nie herausgefunden habe. Also fragte ich Krise nach ner Idee, wie ich da vielleicht substituieren könnte, und er kam mit der gottgleichen Eingebung von Malzbier. Ich fand schließlich sogar einen Malzbiersirup, sodass ich das sogar mit Sodastream machen konnte. Kein Alk, kein Zucker. Die Rezensionen waren 2,6 von 5 Punkten. Ich schaute sie mir an: &quot;Schmeckt nicht wie Malzbier&quot;, &quot;Viel zu herb&quot; Öh, ja, das mag ich! Also bestellt. Und was soll ich sagen: Es schmeckt wirklich nicht wie Malzbier, sondern wie mein geliebtes Bier! Das Experiment, ob ich süchtig bin, oder wirklich Recht habe damit, dass ich einfach Bier haptisch und geschmacklich mag, konnte beginnen. Krise hatte die ganze Zeit schon gesagt, dass ich nicht süchtig bin, aber ich war skeptisch. Denn wie gesagt, mein Konsum war wirklich viel. Aber ich weiß natürlich auch, dass Sucht oder nicht Sucht nicht direkt von der Menge abhängt. Knapp 2 Monate sind seitdem vergangen. Ich hab sogar gekühltes Bier mit Alk im Kühlschrank, weil ich weiß, dass von 100 auf 0 gefährlich ist, sogar tödlich enden kann. Und trotzdem hatte ich in der Zeit noch nichtmal das Verlangen danach, eins auf zu machen. Nach 14 Tagen war also schonmal klar: Körperlich war ich nicht abhängig, das hätte da nämlich schon deutlich zuschlagen müssen. Meine Frau meinte &quot;Ich merke keinen Unterschied, außer dass Du keine Fahne hast, wenn wir uns Küssen.&quot; Es gibt schlechtere Urteile. Am Wochenende war ja dann Essen. Toll, aber anstrengend. Ich bin gestern Abend bepackt in die Wohnungstüre rein gefallen. Ich war schon ziemlich platt. Geschuldet auch meiner aktuell absoluten Unfitness. Taschen ausgeräumt, Kippen aufgefüllt, geduscht, und rechtschaffen fertig in den Sessel aufm Balkon gefallen. Und da hatte ich Bock aufn Bier. Und dachte bei mir: Why not? Holte mir also eins der Biere, die da seit fast 2 Monaten kalt stehen. Und was soll ich sagen: Ich war unterwältigt. Es hat mir überhaupt nicht geschmeckt! Hab trotzdem weiter Bier mit Alk getrunken. Das ist wohl das, was bei mir wirklich Sucht ist: Wenn ich einmal angefangen habe an nem Abend, dann trinke ich weiter. Naja, schlecht geschlafen, und meinem Darm und Kopf hat das heute morgen auch nicht gefallen. Das muss ich nicht mehr haben. Jetzt sind eh keine Biere mehr mit Alk im Kühlschrank, und da werden auch keine mehr dazu kommen. Danke Krise, dass Du mir gezeigt hast, dass ich wirklich keinen Alk brauche! 🥰</source:markdown>
			</item>
		<item>
			<description>&lt;p&gt;Thema: Misgendern, Diskriminierende Sprache&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ich bin aufgewachsen in den 70ern und 80ern. Damals herrschte eine absolut patriarchale, rassistische, homophobe, schlicht: Über alle Maßen diskriminierende Sprache vor. Zurückblickend war das echt so krass, dass sich das viele später geborene gar nicht vorstellen können. Damit bin ich aufgewachsen. Klein Keng kannte das nicht anders, und hat sich auch als Kind und vor allem als Pubertier da überhaupt keine Gedanken drüber gemacht. Es ist keine Entschuldigung. Es zeigt aber wenigstens, dass es nicht vorsätzlich war. 30-40 Jahre meines Lebens war wirklich das Wort &amp;quot;Studierende&amp;quot; das einzige, was ich an gendergerechten Worten kannte. Und das brachte Konserven in den 90ern schon zum Explodieren. Mir war das egal. Als Mathematiker ist Sprache für mich nur ein neutrales Werkzeug. Aber auch ein Werkzeug, von dem ich weiß, dass es als Waffe benutzt werden und sehr weh tun kann (was ich leider sehr gut beherrsche und mich selbst hasse, wenns mit mir durch geht). Es gibt in der Mathematik viele Worte, die fachlich eine völlig andere Bedeutung haben, als umgangssprachlich. Daher habe ich sowieso gelernt, kontextbezogene Wortbedeutungen zu benutzen. Es stellt also auch keine große Hürde dar, mir diskriminierungsfreie Sprache anzutrainieren. Das möchte ich auch! Natürlich ist das Bewusstsein bei mir seit noch nicht allzu vielen Jahren da. Wahrscheinlich aber durch das Furry-Fandom immer noch deutlich länger als bei anderen, und es ist gut, dass die Awareness dafür steigt. Wobei ich Entgendern dem Gendern deutlich vorziehe, denn das ist international kompatibler und einfach näher am bisherigen Sprachgebrauch dran. Daher übe ich noch. Mein Ziel: Es ohne nachzudenken selbstverständlich benutzen. Da bin ich noch nicht. Seht mir das bitte nach, denn den Sprachgebrauch meiner Kindheit und Jugend zu ändern, der mich natürlich massiv geprägt hat, geht nicht von heute auf morgen, nicht in Monaten, wahrscheinlich brauche ich viele Jahre. Mir ist es wichtiger, dass das alles in Fleisch und Blut übergeht, als dass ich jedes Wort auf die Goldwaage legen muss. Also wie beim Auto Schalten ohne nachzudenken, statt laufend auf den Schaltknüppel zu schauen. Wenn ich mal was falsch mache, bin ich natürlich absolut für konstruktive Kritik offen, aber meistens ist sie nicht nötig, weil ich es selbst in dem Moment merke und realisiere. Das ist auch so ein Mathematik-Dingsie: Mathematikys merken fast immer, wenn sie was falsch machen. Glaubt ihnen meistens der Rest der Welt nicht, weil die meisten anderen das eben nicht können. Ist aber wirklich so. Meinen Stand derzeit sehe ich in etwa so: Schriftlich 80%, mündlich 60%. Viel Luft nach oben. Aber mein Endgegner sind wirklich Neopronomen. Ich finde die super cool, und würde sie gerne benutzen, aber das hat echt was vom Ti-Ätsch lernen als Fünftklässler im Englischunterricht. Was mir Hoffnung macht: Das Ti-Ätsch kann ich mittlerweile ziemlich gut 😊&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 09:34:51 GMT</pubDate>
			<link>https://blue.feedland.org/?item=339084</link>
			<guid>https://blue.feedland.org/?item=339084</guid>
			<source:markdown>Thema: Misgendern, Diskriminierende Sprache&#10;&#10;Ich bin aufgewachsen in den 70ern und 80ern. Damals herrschte eine absolut patriarchale, rassistische, homophobe, schlicht: Über alle Maßen diskriminierende Sprache vor. Zurückblickend war das echt so krass, dass sich das viele später geborene gar nicht vorstellen können. Damit bin ich aufgewachsen. Klein Keng kannte das nicht anders, und hat sich auch als Kind und vor allem als Pubertier da überhaupt keine Gedanken drüber gemacht. Es ist keine Entschuldigung. Es zeigt aber wenigstens, dass es nicht vorsätzlich war. 30-40 Jahre meines Lebens war wirklich das Wort &quot;Studierende&quot; das einzige, was ich an gendergerechten Worten kannte. Und das brachte Konserven in den 90ern schon zum Explodieren. Mir war das egal. Als Mathematiker ist Sprache für mich nur ein neutrales Werkzeug. Aber auch ein Werkzeug, von dem ich weiß, dass es als Waffe benutzt werden und sehr weh tun kann (was ich leider sehr gut beherrsche und mich selbst hasse, wenns mit mir durch geht). Es gibt in der Mathematik viele Worte, die fachlich eine völlig andere Bedeutung haben, als umgangssprachlich. Daher habe ich sowieso gelernt, kontextbezogene Wortbedeutungen zu benutzen. Es stellt also auch keine große Hürde dar, mir diskriminierungsfreie Sprache anzutrainieren. Das möchte ich auch! Natürlich ist das Bewusstsein bei mir seit noch nicht allzu vielen Jahren da. Wahrscheinlich aber durch das Furry-Fandom immer noch deutlich länger als bei anderen, und es ist gut, dass die Awareness dafür steigt. Wobei ich Entgendern dem Gendern deutlich vorziehe, denn das ist international kompatibler und einfach näher am bisherigen Sprachgebrauch dran. Daher übe ich noch. Mein Ziel: Es ohne nachzudenken selbstverständlich benutzen. Da bin ich noch nicht. Seht mir das bitte nach, denn den Sprachgebrauch meiner Kindheit und Jugend zu ändern, der mich natürlich massiv geprägt hat, geht nicht von heute auf morgen, nicht in Monaten, wahrscheinlich brauche ich viele Jahre. Mir ist es wichtiger, dass das alles in Fleisch und Blut übergeht, als dass ich jedes Wort auf die Goldwaage legen muss. Also wie beim Auto Schalten ohne nachzudenken, statt laufend auf den Schaltknüppel zu schauen. Wenn ich mal was falsch mache, bin ich natürlich absolut für konstruktive Kritik offen, aber meistens ist sie nicht nötig, weil ich es selbst in dem Moment merke und realisiere. Das ist auch so ein Mathematik-Dingsie: Mathematikys merken fast immer, wenn sie was falsch machen. Glaubt ihnen meistens der Rest der Welt nicht, weil die meisten anderen das eben nicht können. Ist aber wirklich so. Meinen Stand derzeit sehe ich in etwa so: Schriftlich 80%, mündlich 60%. Viel Luft nach oben. Aber mein Endgegner sind wirklich Neopronomen. Ich finde die super cool, und würde sie gerne benutzen, aber das hat echt was vom Ti-Ätsch lernen als Fünftklässler im Englischunterricht. Was mir Hoffnung macht: Das Ti-Ätsch kann ich mittlerweile ziemlich gut 😊</source:markdown>
			</item>
		<item>
			<description>Am internationalen Tag gegen Polizeigewalt möchte ich Euch eine wahre Begebenheit erzählen: Es ist Coronazeit, montags abends. Die Schwurbler zeigen mal wieder ganz Mainz, wieviel Luft sie zwischen den Ohren ziehen. Es gibt zwei angemeldete Gegenversammlungen. In der Nähe der ersten bildet sich im Weg der Schwurbler eine Sitzblockade, die auch spontan ordnungsgemäß angemeldet wird. Da aber sehr viele Menschen auf der Straße waren, wird von den Einsatzkräften Verstärkung geholt, die dann auch am Ort unserer zweiten angemeldeten Versammlung eintreffen. In der Nähe, im Weg der Schwurbler, bildet sich wieder eine Sitzblockade, auch diese wird spontan ordnungsgemäß angemeldet. Sie wird daraufhin gekesselt. Bislang läuft alles absolut friedlich, es ist alles unter Kontrolle. Wohl außer einer Person der Verstärkung, die auf einmal für mich ohne ersichtlichen Grund meint, sich mit gezücktem Tonfa durch uns durch zu tanken. Wohlgemerkt: Eine friedliche, bereits Tage vorher angemeldete und bis zu dem Zeitpunkt sehr kooperative Versammlung, wie von den lokalen Einsatzkräften mehrfach bestätigt wurde. Ca. 10 Meter hinter uns ist eine Bushaltestelle, an der eine ältere Frau mit Einkäufen offensichtlich auf den Bus wartet, der natürlich noch lange auf sich warten lassen sollte. Besagte Person der zusätzlichen Einsatzkräfte reicht es aber nicht, einige von uns mit blauen Flecken zu versehen, es wird auch die offensichtlich nicht zur Versammlung gehörende ältere Dame umgeschubst. Natürlich wurde sich direkt um sie gekümmert, ihr ist nichts passiert.</description>
			<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 10:07:49 GMT</pubDate>
			<link>https://blue.feedland.org/?item=310648</link>
			<guid>https://blue.feedland.org/?item=310648</guid>
			<source:markdown>Am internationalen Tag gegen Polizeigewalt möchte ich Euch eine wahre Begebenheit erzählen: Es ist Coronazeit, montags abends. Die Schwurbler zeigen mal wieder ganz Mainz, wieviel Luft sie zwischen den Ohren ziehen. Es gibt zwei angemeldete Gegenversammlungen. In der Nähe der ersten bildet sich im Weg der Schwurbler eine Sitzblockade, die auch spontan ordnungsgemäß angemeldet wird. Da aber sehr viele Menschen auf der Straße waren, wird von den Einsatzkräften Verstärkung geholt, die dann auch am Ort unserer zweiten angemeldeten Versammlung eintreffen. In der Nähe, im Weg der Schwurbler, bildet sich wieder eine Sitzblockade, auch diese wird spontan ordnungsgemäß angemeldet. Sie wird daraufhin gekesselt. Bislang läuft alles absolut friedlich, es ist alles unter Kontrolle. Wohl außer einer Person der Verstärkung, die auf einmal für mich ohne ersichtlichen Grund meint, sich mit gezücktem Tonfa durch uns durch zu tanken. Wohlgemerkt: Eine friedliche, bereits Tage vorher angemeldete und bis zu dem Zeitpunkt sehr kooperative Versammlung, wie von den lokalen Einsatzkräften mehrfach bestätigt wurde. Ca. 10 Meter hinter uns ist eine Bushaltestelle, an der eine ältere Frau mit Einkäufen offensichtlich auf den Bus wartet, der natürlich noch lange auf sich warten lassen sollte. Besagte Person der zusätzlichen Einsatzkräfte reicht es aber nicht, einige von uns mit blauen Flecken zu versehen, es wird auch die offensichtlich nicht zur Versammlung gehörende ältere Dame umgeschubst. Natürlich wurde sich direkt um sie gekümmert, ihr ist nichts passiert.</source:markdown>
			</item>
		</channel>
	</rss>
