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			<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 15:20:51 GMT</pubDate>
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			<description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Liste%5C_der%5C_Stolpersteine%5C_in%5C_der%5C_Ukraine&quot;&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_der\_Stolpersteine\_in\_der\_Ukraine&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;HIER LEBTE&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;DINA PRONICHEVA&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;GEB. 1911&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;VERHAFTET 29.9.1941&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;VERSTECKT ÜBERLEBT    Wulyzja Bulvarno-Kudriavska 41    Dina Pronicheva, geborene Mstyslavska, wurde 1911 in Tschernihiw geboren. Ihre Eltern waren Myron Oleksandrovych Mstyslavskyi und Anna Yukhymivna Mstyslavska. Sie hatte mehrere Brüder und eine Schwester. Die Familie zog nach Kiew. Dina Mstyslavska arbeitete am Puppentheater, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Victor Pronichev kennenlernte. Das Paar heiratete 1932 und bekam zwei Kinder, Tochter Lidiia (geboren 1938) und Sohn Volodymyr (geboren 1940). Nach dem Ausbruch des Krieges gingen ihre Brüder zur Armee. Am 29. September 1941 folgte sie – gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester – der Aufforderung sich beim Sammelpunkt einzufinden und sie marschierten nach Babyn Jar. Dort gelang es ihr die Nazi-Schergen davon zu überzeugen, dass sie keine Jüdin wäre, sondern Ukrainerin. Sie kam zu einer Gruppe von Menschen, die sich zufällig hierher verirrt hatten. Am Abend erfolgte der Befehl, auch diese Menschen hinzurichten, um keine Zeugen zu hinterlassen. Kurz vor Beginn der Erschießungen ließ sich Pronicheva auf die unten liegenden Leichen fallen und stellte sich tot. Viele Stunden versuchte sie aus der Grube zu entkommen, es gelang schließlich und sie versteckte sich in einer Scheune. Die Besitzerin der Scheune entdeckte und verriet sie an die Deutschen, Dina Pronicheva wurde in einen Lastwagen verladen und sollte wiederum nach Babyn Jar gebracht werden. In Kiew gelang ihr jedoch die Flucht und sie versteckte sich bei einer Verwandten. Später versteckte sie sich in leeren Gebäuden einer Fabrik. Die Deutschen reaktivierten die Fabrik zu eigenen Zwecken, Dina Pronicheva wurde für eine der ehemaligen Arbeiterinnen gehalten und nahm das Angebot an, in der Fabrik zu arbeiten. Sie arbeitete als Protokollführerin und Übersetzerin und hatte sich gefälschte Papiere auf den Namen Nadiia Savchenko besorgt. Sie half zwei russischen Kriegsgefangenen, die Sanitäter waren und in der Fabrik arbeiteten, sie machte aus ihren russischen Nachnamen ukrainische. Im Herbst 1944 kehrte einer ihrer Brüder aus dem Krieg zurück und wurde vor der Haustür der Familie erschossen, nachdem ein Hausmeister den Deutschen gegenüber behauptete, dass dieser Bruder ein Russe wäre. Pronicheva versteckte sich weiterhin, da sie als Zeugin der Massaker von Baby Jar gesucht wurde. Bei einem der Versuche, Pronichevas habhaft zu werden, schossen die Nazis auf ihren zweijährigen Sohn und drohten diesen zu erschießen, wenn sie nicht käme. Ihre Freundin Mariia Kalinichenko hielt sie davon ab, sich den Nazis zu ergeben, sie hätten dann Sohn und Mutter getötet. Die Gestapo ließ daraufhin Volodymyr in einen Laster verladen, doch gelang es Pronichevas Freundin, das Kind gegen einen goldenen Ring einzutauschen. Volodomyr wurde zu seinem Vater gebracht. Kurze Zeit später wurde dieser verhaftet und hingerichtet, weil er den Aufenthaltsort seiner Frau nicht verriet. Der Sohn wurde daraufhin von einer Untergrundkämpferin, Natalia Movchanova, mit der Dina Pronicheva zusammenwohnte, gerettet und zu ihr gebracht. Pronicheva wurde in der Fabrik von einer anderen Arbeiterin an den Werksdirektor als Jüdin verraten. Natalia Movchanova wurde vom Werksdirektor verhört, er drohte ihr mit dem Erschießen, doch sie blieb standhaft bei der Behauptung, nichts über die Nationalität ihrer Mitbewohnerin zu wissen. Movchanova gelang es ihrer Dina Pronicheva vom Verhör zu erzählen, diese floh daraufhin und ließ ihren Sohn bei Movanchova. In der Nacht erschien die Gestapo, suchte die Mutter des Kindes. Ein Polizist half, fälschte Papiere, dass er das Kind auf der Straße gefunden hätte und das Kind wurde in das Waisenhaus gebracht, wo auch schon seine Schwester lebte. Von dort holte sich Pronicheva ihre Kinder ab. Nach dem Krieg kehrte sie nach Kiew zurück, war 1946 Zeugin in einem Proess gegen deutsche Offiziere, die zum Tode verurteilt wurden. Sie arbeitete wieder als Künstlerin im Puppentheater und heiratete Hryhorii Afanasyev. Im Jahr 1968 war sie Zeugin bei Callsen-Prozess in Darmstadt, auf Grund ihrer Aussagen kam es zu Verurteilungen der Täter. Dina Pronicheva starb 1977 an Nierenkrebs.[23]&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ihre Freundin Mariia Kalinichenko wurde als Gerechte unter den Völkern geehrt.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:13:45 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:13:45 GMT</pubDate>
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			<source:markdown>https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_der\_Stolpersteine\_in\_der\_Ukraine&#10;&#10;&#10;&#10;HIER LEBTE&#10;&#10;DINA PRONICHEVA&#10;&#10;GEB. 1911&#10;&#10;VERHAFTET 29.9.1941&#10;&#10;VERSTECKT ÜBERLEBT    Wulyzja Bulvarno-Kudriavska 41    Dina Pronicheva, geborene Mstyslavska, wurde 1911 in Tschernihiw geboren. Ihre Eltern waren Myron Oleksandrovych Mstyslavskyi und Anna Yukhymivna Mstyslavska. Sie hatte mehrere Brüder und eine Schwester. Die Familie zog nach Kiew. Dina Mstyslavska arbeitete am Puppentheater, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Victor Pronichev kennenlernte. Das Paar heiratete 1932 und bekam zwei Kinder, Tochter Lidiia (geboren 1938) und Sohn Volodymyr (geboren 1940). Nach dem Ausbruch des Krieges gingen ihre Brüder zur Armee. Am 29. September 1941 folgte sie – gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester – der Aufforderung sich beim Sammelpunkt einzufinden und sie marschierten nach Babyn Jar. Dort gelang es ihr die Nazi-Schergen davon zu überzeugen, dass sie keine Jüdin wäre, sondern Ukrainerin. Sie kam zu einer Gruppe von Menschen, die sich zufällig hierher verirrt hatten. Am Abend erfolgte der Befehl, auch diese Menschen hinzurichten, um keine Zeugen zu hinterlassen. Kurz vor Beginn der Erschießungen ließ sich Pronicheva auf die unten liegenden Leichen fallen und stellte sich tot. Viele Stunden versuchte sie aus der Grube zu entkommen, es gelang schließlich und sie versteckte sich in einer Scheune. Die Besitzerin der Scheune entdeckte und verriet sie an die Deutschen, Dina Pronicheva wurde in einen Lastwagen verladen und sollte wiederum nach Babyn Jar gebracht werden. In Kiew gelang ihr jedoch die Flucht und sie versteckte sich bei einer Verwandten. Später versteckte sie sich in leeren Gebäuden einer Fabrik. Die Deutschen reaktivierten die Fabrik zu eigenen Zwecken, Dina Pronicheva wurde für eine der ehemaligen Arbeiterinnen gehalten und nahm das Angebot an, in der Fabrik zu arbeiten. Sie arbeitete als Protokollführerin und Übersetzerin und hatte sich gefälschte Papiere auf den Namen Nadiia Savchenko besorgt. Sie half zwei russischen Kriegsgefangenen, die Sanitäter waren und in der Fabrik arbeiteten, sie machte aus ihren russischen Nachnamen ukrainische. Im Herbst 1944 kehrte einer ihrer Brüder aus dem Krieg zurück und wurde vor der Haustür der Familie erschossen, nachdem ein Hausmeister den Deutschen gegenüber behauptete, dass dieser Bruder ein Russe wäre. Pronicheva versteckte sich weiterhin, da sie als Zeugin der Massaker von Baby Jar gesucht wurde. Bei einem der Versuche, Pronichevas habhaft zu werden, schossen die Nazis auf ihren zweijährigen Sohn und drohten diesen zu erschießen, wenn sie nicht käme. Ihre Freundin Mariia Kalinichenko hielt sie davon ab, sich den Nazis zu ergeben, sie hätten dann Sohn und Mutter getötet. Die Gestapo ließ daraufhin Volodymyr in einen Laster verladen, doch gelang es Pronichevas Freundin, das Kind gegen einen goldenen Ring einzutauschen. Volodomyr wurde zu seinem Vater gebracht. Kurze Zeit später wurde dieser verhaftet und hingerichtet, weil er den Aufenthaltsort seiner Frau nicht verriet. Der Sohn wurde daraufhin von einer Untergrundkämpferin, Natalia Movchanova, mit der Dina Pronicheva zusammenwohnte, gerettet und zu ihr gebracht. Pronicheva wurde in der Fabrik von einer anderen Arbeiterin an den Werksdirektor als Jüdin verraten. Natalia Movchanova wurde vom Werksdirektor verhört, er drohte ihr mit dem Erschießen, doch sie blieb standhaft bei der Behauptung, nichts über die Nationalität ihrer Mitbewohnerin zu wissen. Movchanova gelang es ihrer Dina Pronicheva vom Verhör zu erzählen, diese floh daraufhin und ließ ihren Sohn bei Movanchova. In der Nacht erschien die Gestapo, suchte die Mutter des Kindes. Ein Polizist half, fälschte Papiere, dass er das Kind auf der Straße gefunden hätte und das Kind wurde in das Waisenhaus gebracht, wo auch schon seine Schwester lebte. Von dort holte sich Pronicheva ihre Kinder ab. Nach dem Krieg kehrte sie nach Kiew zurück, war 1946 Zeugin in einem Proess gegen deutsche Offiziere, die zum Tode verurteilt wurden. Sie arbeitete wieder als Künstlerin im Puppentheater und heiratete Hryhorii Afanasyev. Im Jahr 1968 war sie Zeugin bei Callsen-Prozess in Darmstadt, auf Grund ihrer Aussagen kam es zu Verurteilungen der Täter. Dina Pronicheva starb 1977 an Nierenkrebs.\[23\]&#10;&#10;Ihre Freundin Mariia Kalinichenko wurde als Gerechte unter den Völkern geehrt.</source:markdown>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:13:44 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:13:43 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:13:43 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:12:56 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:12:45 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 19:12:45 GMT</pubDate>
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			<source:markdown>https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_der\_Stolpersteine\_in\_der\_Ukraine&#10;&#10;&#10;&#10;HIER LEBTE DINA PRONICHEVA, GEB. 1911, VERHAFTET 29.9.1941 VERSTECKT ÜBERLEBT Wulyzja Bulvarno-Kudriavska 41&#10;&#10;&#10;&#10;Dina Pronicheva, geborene Mstyslavska, wurde 1911 in Tschernihiw geboren. Ihre Eltern waren Myron Oleksandrovych Mstyslavskyi und Anna Yukhymivna Mstyslavska. Sie hatte mehrere Brüder und eine Schwester. Die Familie zog nach Kiew. Dina Mstyslavska arbeitete am Puppentheater, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Victor Pronichev kennenlernte. Das Paar heiratete 1932 und bekam zwei Kinder, Tochter Lidiia (geboren 1938) und Sohn Volodymyr (geboren 1940). Nach dem Ausbruch des Krieges gingen ihre Brüder zur Armee. Am 29. September 1941 folgte sie – gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester – der Aufforderung sich beim Sammelpunkt einzufinden und sie marschierten nach Babyn Jar. Dort gelang es ihr die Nazi-Schergen davon zu überzeugen, dass sie keine Jüdin wäre, sondern Ukrainerin. Sie kam zu einer Gruppe von Menschen, die sich zufällig hierher verirrt hatten. Am Abend erfolgte der Befehl, auch diese Menschen hinzurichten, um keine Zeugen zu hinterlassen. Kurz vor Beginn der Erschießungen ließ sich Pronicheva auf die unten liegenden Leichen fallen und stellte sich tot. Viele Stunden versuchte sie aus der Grube zu entkommen, es gelang schließlich und sie versteckte sich in einer Scheune. Die Besitzerin der Scheune entdeckte und verriet sie an die Deutschen, Dina Pronicheva wurde in einen Lastwagen verladen und sollte wiederum nach Babyn Jar gebracht werden. In Kiew gelang ihr jedoch die Flucht und sie versteckte sich bei einer Verwandten. Später versteckte sie sich in leeren Gebäuden einer Fabrik. Die Deutschen reaktivierten die Fabrik zu eigenen Zwecken, Dina Pronicheva wurde für eine der ehemaligen Arbeiterinnen gehalten und nahm das Angebot an, in der Fabrik zu arbeiten. Sie arbeitete als Protokollführerin und Übersetzerin und hatte sich gefälschte Papiere auf den Namen Nadiia Savchenko besorgt. Sie half zwei russischen Kriegsgefangenen, die Sanitäter waren und in der Fabrik arbeiteten, sie machte aus ihren russischen Nachnamen ukrainische. Im Herbst 1944 kehrte einer ihrer Brüder aus dem Krieg zurück und wurde vor der Haustür der Familie erschossen, nachdem ein Hausmeister den Deutschen gegenüber behauptete, dass dieser Bruder ein Russe wäre. Pronicheva versteckte sich weiterhin, da sie als Zeugin der Massaker von Baby Jar gesucht wurde. Bei einem der Versuche, Pronichevas habhaft zu werden, schossen die Nazis auf ihren zweijährigen Sohn und drohten diesen zu erschießen, wenn sie nicht käme. Ihre Freundin Mariia Kalinichenko hielt sie davon ab, sich den Nazis zu ergeben, sie hätten dann Sohn und Mutter getötet. Die Gestapo ließ daraufhin Volodymyr in einen Laster verladen, doch gelang es Pronichevas Freundin, das Kind gegen einen goldenen Ring einzutauschen. Volodomyr wurde zu seinem Vater gebracht. Kurze Zeit später wurde dieser verhaftet und hingerichtet, weil er den Aufenthaltsort seiner Frau nicht verriet. Der Sohn wurde daraufhin von einer Untergrundkämpferin, Natalia Movchanova, mit der Dina Pronicheva zusammenwohnte, gerettet und zu ihr gebracht. Pronicheva wurde in der Fabrik von einer anderen Arbeiterin an den Werksdirektor als Jüdin verraten. Natalia Movchanova wurde vom Werksdirektor verhört, er drohte ihr mit dem Erschießen, doch sie blieb standhaft bei der Behauptung, nichts über die Nationalität ihrer Mitbewohnerin zu wissen. Movchanova gelang es ihrer Dina Pronicheva vom Verhör zu erzählen, diese floh daraufhin und ließ ihren Sohn bei Movanchova. In der Nacht erschien die Gestapo, suchte die Mutter des Kindes. Ein Polizist half, fälschte Papiere, dass er das Kind auf der Straße gefunden hätte und das Kind wurde in das Waisenhaus gebracht, wo auch schon seine Schwester lebte. Von dort holte sich Pronicheva ihre Kinder ab. Nach dem Krieg kehrte sie nach Kiew zurück, war 1946 Zeugin in einem Proess gegen deutsche Offiziere, die zum Tode verurteilt wurden. Sie arbeitete wieder als Künstlerin im Puppentheater und heiratete Hryhorii Afanasyev. Im Jahr 1968 war sie Zeugin bei Callsen-Prozess in Darmstadt, auf Grund ihrer Aussagen kam es zu Verurteilungen der Täter. Dina Pronicheva starb 1977 an Nierenkrebs.\[23\]&#10;&#10;Ihre Freundin Mariia Kalinichenko wurde als Gerechte unter den Völkern geehrt.</source:markdown>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 13:14:15 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 13:14:03 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 13:14:02 GMT</pubDate>
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			<source:markdown>https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_der\_Stolpersteine\_in\_der\_Ukraine&#10;&#10;&#10;&#10;HIER LEBTE DINA PRONICHEVA, GEB. 1911, VERHAFTET 29.9.1941 VERSTECKT ÜBERLEBT Wulyzja Bulvarno-Kudriavska 41&#10;&#10;&#10;&#10;Dina Pronicheva, geborene Mstyslavska, wurde 1911 in Tschernihiw geboren. Ihre Eltern waren Myron Oleksandrovych Mstyslavskyi und Anna Yukhymivna Mstyslavska. Sie hatte mehrere Brüder und eine Schwester. Die Familie zog nach Kiew. Dina Mstyslavska arbeitete am Puppentheater, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Victor Pronichev kennenlernte. Das Paar heiratete 1932 und bekam zwei Kinder, Tochter Lidiia (geboren 1938) und Sohn Volodymyr (geboren 1940). Nach dem Ausbruch des Krieges gingen ihre Brüder zur Armee. Am 29. September 1941 folgte sie – gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester – der Aufforderung sich beim Sammelpunkt einzufinden und sie marschierten nach Babyn Jar. Dort gelang es ihr die Nazi-Schergen davon zu überzeugen, dass sie keine Jüdin wäre, sondern Ukrainerin. Sie kam zu einer Gruppe von Menschen, die sich zufällig hierher verirrt hatten. Am Abend erfolgte der Befehl, auch diese Menschen hinzurichten, um keine Zeugen zu hinterlassen. Kurz vor Beginn der Erschießungen ließ sich Pronicheva auf die unten liegenden Leichen fallen und stellte sich tot. Viele Stunden versuchte sie aus der Grube zu entkommen, es gelang schließlich und sie versteckte sich in einer Scheune. Die Besitzerin der Scheune entdeckte und verriet sie an die Deutschen, Dina Pronicheva wurde in einen Lastwagen verladen und sollte wiederum nach Babyn Jar gebracht werden. In Kiew gelang ihr jedoch die Flucht und sie versteckte sich bei einer Verwandten. Später versteckte sie sich in leeren Gebäuden einer Fabrik. Die Deutschen reaktivierten die Fabrik zu eigenen Zwecken, Dina Pronicheva wurde für eine der ehemaligen Arbeiterinnen gehalten und nahm das Angebot an, in der Fabrik zu arbeiten. Sie arbeitete als Protokollführerin und Übersetzerin und hatte sich gefälschte Papiere auf den Namen Nadiia Savchenko besorgt. Sie half zwei russischen Kriegsgefangenen, die Sanitäter waren und in der Fabrik arbeiteten, sie machte aus ihren russischen Nachnamen ukrainische. Im Herbst 1944 kehrte einer ihrer Brüder aus dem Krieg zurück und wurde vor der Haustür der Familie erschossen, nachdem ein Hausmeister den Deutschen gegenüber behauptete, dass dieser Bruder ein Russe wäre. Pronicheva versteckte sich weiterhin, da sie als Zeugin der Massaker von Baby Jar gesucht wurde. Bei einem der Versuche, Pronichevas habhaft zu werden, schossen die Nazis auf ihren zweijährigen Sohn und drohten diesen zu erschießen, wenn sie nicht käme. Ihre Freundin Mariia Kalinichenko hielt sie davon ab, sich den Nazis zu ergeben, sie hätten dann Sohn und Mutter getötet. Die Gestapo ließ daraufhin Volodymyr in einen Laster verladen, doch gelang es Pronichevas Freundin, das Kind gegen einen goldenen Ring einzutauschen. Volodomyr wurde zu seinem Vater gebracht. Kurze Zeit später wurde dieser verhaftet und hingerichtet, weil er den Aufenthaltsort seiner Frau nicht verriet. Der Sohn wurde daraufhin von einer Untergrundkämpferin, Natalia Movchanova, mit der Dina Pronicheva zusammenwohnte, gerettet und zu ihr gebracht. Pronicheva wurde in der Fabrik von einer anderen Arbeiterin an den Werksdirektor als Jüdin verraten. Natalia Movchanova wurde vom Werksdirektor verhört, er drohte ihr mit dem Erschießen, doch sie blieb standhaft bei der Behauptung, nichts über die Nationalität ihrer Mitbewohnerin zu wissen. Movchanova gelang es ihrer Dina Pronicheva vom Verhör zu erzählen, diese floh daraufhin und ließ ihren Sohn bei Movanchova. In der Nacht erschien die Gestapo, suchte die Mutter des Kindes. Ein Polizist half, fälschte Papiere, dass er das Kind auf der Straße gefunden hätte und das Kind wurde in das Waisenhaus gebracht, wo auch schon seine Schwester lebte. Von dort holte sich Pronicheva ihre Kinder ab. Nach dem Krieg kehrte sie nach Kiew zurück, war 1946 Zeugin in einem Proess gegen deutsche Offiziere, die zum Tode verurteilt wurden. Sie arbeitete wieder als Künstlerin im Puppentheater und heiratete Hryhorii Afanasyev. Im Jahr 1968 war sie Zeugin bei Callsen-Prozess in Darmstadt, auf Grund ihrer Aussagen kam es zu Verurteilungen der Täter. Dina Pronicheva starb 1977 an Nierenkrebs.\[23\]&#10;&#10;Ihre Freundin Mariia Kalinichenko wurde als Gerechte unter den Völkern geehrt.</source:markdown>
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			<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 18:16:47 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 18:14:54 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 18:14:52 GMT</pubDate>
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