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			<description>&lt;p&gt;Wir können uns die Köpfe heiß reden, wer den größten Anteil daran hat, dass die AfD hoffähig wurde und unserer Demokratie so gefährlich werden konnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher machten viele Aussagen aus dem Unionslager, Dinge salonfähig, die die Wahl der Rechtsextremen dadurch &amp;quot;legitimierten&amp;quot;, dass sie jetzt in der sogenannten Mitte als sagbar und gerechtfertigt wahrgenommen werden konnten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher führt eine Regierung, die nicht in der Lage ist, auch nur eine einzige Entscheidung mit einer Stimme zu kommunizieren und ohne sich gegenseitig zu zerfleischen, zu Verdruß und ganz bestimmt nicht dazu, dass diese Parteien gewählt werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Da die Union zuvor 16 Jahre lang für einige der Probleme (mit) gesorgt hat, werden viele dieser von der Regierung Enttäuschten natürlich auch nicht freudestrahlend wieder die Union wählen. Das wären aber wenigstens die paar Protestwähler, die man ggf. noch zurückholen könnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dann gibt es eine Unzahl an Menschen, schon immer, die auf komplexe Fragen, einfache Antworten wünschen. Das liefert die AfD. Klimawandel? &amp;quot;Können wir eh nix machen, hat nix mit Menschen zu tun.&amp;quot; Zunehmende Gewalt unter Jugendlichen? &amp;quot;Einfach keine Ausländer mehr rein lassen.&amp;quot; usw. usw.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch die gewinnt man nicht, wenn man Dinge verargumentiert, die sie nicht glauben oder verstehen wollen. Vielleicht haben da aber Union, FW und in Teilen die SPD die Chance, einige wenige mit markigen Sprüchen zu locken und zu gewinnen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das größte Problem sind aber die unzähligen Anderen. Mit jedem einzelnen Sieg der AfD presst sich der braune Bodensatz nach oben, Menschen, die für KEINE demokratische Partei die Zielgruppe sein können und dürfen, die aber endlich &amp;quot;wieder wer sind&amp;quot; und zunehmend wahrnehmen, dass ihre menschenverachtenden, niederträchtigen Positionen auf Gegenliebe stoßen, ohne negative Konsequenzen gesagt werden können und teilweise breit akzeptiert, zumindest aber diskutiert werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die sind das Hautproblem. Die waren nie weg und es sind verdammt viele. In einer unglücklichen Verkettung von politischen Fehlentscheidungen und Ungeschicklichkeiten haben ALLE Parteien dazu beigetragen, auch sich selbst in falscher Sicherheit wiegend, denn in Deutschland passiert das ja nie wieder, die aus ihren Löchern hervor zu holen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es hilft nicht, auf die mit dem Finger zu zeigen, die die Hauptschuld daran tragen, dass sich die Faschisten wieder gehört fühlen. Auch ich habe da eine klare Tendenz, aber das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Zudem ist es auch einfach so, dass die Hauptschuld daran ein Faschist oder Rechtsextremist zu sein, immer bei einem selbst liegt. Jetzt müssen wir ALLE gemeinsam daran arbeiten, das Kind wieder aus dem Brunnen zu holen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das heißt m. E, detailliert kommunizieren wo es kompliziert ist, aber nicht von oben herab, auch klar benennen, welche Entscheidungen man nur mitträgt, ohne die Koalitionspartner zu diffamieren oder als Risiko zu bezeichnen und andersrum dementsprechend nicht so tun als ob Kompromisse, die man zähneknirschend hinnehmen musste, die eigene Idee gewesen wären. Es heißt auch, sich nicht von rechts Wahlkampfthemen diktieren zu lassen. Lasst sie brüllen, pöbeln, ätzen! Setzt Eure eigenen Themen und Argumente! Erst recht heißt es auch, sich nicht verleiten zu lassen, deren menschenverachtende Rhetorik zu übernehmen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ansonsten heißt es für mich auch, überall, wo es geht, sich den Faschisten entgegen zu stellen, zu versuchen ihnen aufzuzeigen, dass ihre xenophobe, wissenschaftsfeindliche, meist antisemitische, braune stinkende (sorry wegen der Ausdrucksweise) Kackscheisse NICHT sagbar ist und auch nicht als Meinung akzeptiert wird und zu hoffen, dass es immernoch nicht zu spät ist.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;P. s. Hoffnung zu haben, fällt schwer. Nicht nur, weil es schwer wird diese Rechten wieder zurück zu treiben, sondern auch, weil es als eher links der Mitte stehender Mensch nicht unbedingt einfach ist, eine Einheit mit den &amp;quot;eigenen Leuten&amp;quot; zu bilden. Ich möchte nicht mit Menschen als eine Einheit wahrgenommen werden, die, egal wie man zur israelischen Politik steht oder nicht, es nicht schaffen, den aktuellen Terror zu verurteilen, ohne ein &amp;quot;aber&amp;quot; anzufügen. Rechtfertigungen haben hier nichts verloren.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 12:36:12 GMT</pubDate>
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			<description>&lt;p&gt;Wir können uns die Köpfe heiß reden, wer den größten Anteil daran hat, dass die AfD hoffähig wurde und unserer Demokratie so gefährlich werden konnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher machten viele Aussagen aus dem Unionslager, Dinge salonfähig, die die Wahl der Rechtsextremen dadurch &amp;quot;legitimierten&amp;quot;, dass sie jetzt in der sogenannten Mitte als sagbar und gerechtfertigt wahrgenommen werden konnten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher führt eine Regierung, die nicht in der Lage ist, auch nur eine einzige Entscheidung mit einer Stimme zu kommunizieren und ohne sich gegenseitig zu zerfleischen, zu Verdruß und ganz bestimmt nicht dazu, dass diese Parteien gewählt werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Da die Union zuvor 16 Jahre lang für einige der Probleme (mit) gesorgt hat, werden viele dieser von der Regierung Enttäuschten natürlich auch nicht freudestrahlend wieder die Union wählen. Das wären aber wenigstens die paar Protestwähler, die man ggf. noch zurückholen könnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dann gibt es eine Unzahl an Menschen, schon immer, die auf komplexe Fragen, einfache Antworten wünschen. Das liefert die AfD. Klimawandel? &amp;quot;Können wir eh nix machen, hat nix mit Menschen zu tun.&amp;quot; Zunehmende Gewalt unter Jugendlichen? &amp;quot;Einfach keine Ausländer mehr rein lassen.&amp;quot; usw. usw.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch die gewinnt man nicht, wenn man Dinge verargumentiert, die sie nicht glauben oder verstehen wollen. Vielleicht haben da aber Union, FW und in Teilen die SPD die Chance, einige wenige mit markigen Sprüchen zu locken und zu gewinnen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das größte Problem sind aber die unzähligen Anderen. Mit jedem einzelnen Sieg der AfD presst sich der braune Bodensatz nach oben, Menschen, die für KEINE demokratische Partei die Zielgruppe sein können und dürfen, die aber endlich &amp;quot;wieder wer sind&amp;quot; und zunehmend wahrnehmen, dass ihre menschenverachtenden, niederträchtigen Positionen auf Gegenliebe stoßen, ohne negative Konsequenzen gesagt werden können und teilweise breit akzeptiert, zumindest aber diskutiert werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die sind das Hautproblem. Die waren nie weg und es sind verdammt viele. In einer unglücklichen Verkettung von politischen Fehlentscheidungen und Ungeschicklichkeiten haben ALLE Parteien dazu beigetragen, auch sich selbst in falscher Sicherheit wiegend, denn in Deutschland passiert das ja nie wieder, die aus ihren Löchern hervor zu holen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es hilft nicht, auf die mit dem Finger zu zeigen, die die Hauptschuld daran tragen, dass sich die Faschisten wieder gehört fühlen. Auch ich habe da eine klare Tendenz, aber das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Zudem ist es auch einfach so, dass die Hauptschuld daran ein Faschist oder Rechtsextremist zu sein, immer bei einem selbst liegt. Jetzt müssen wir ALLE gemeinsam daran arbeiten, das Kind wieder aus dem Brunnen zu holen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das heißt m. E, detailliert kommunizieren wo es kompliziert ist, aber nicht von oben herab, auch klar benennen, welche Entscheidungen man nur mitträgt, ohne die Koalitionspartner zu diffamieren oder als Risiko zu bezeichnen und andersrum dementsprechend nicht so tun als ob Kompromisse, die man zähneknirschend hinnehmen musste, die eigene Idee gewesen wären. Es heißt auch, sich nicht von rechts Wahlkampfthemen diktieren zu lassen. Lasst sie brüllen, pöbeln, ätzen! Setzt Eure eigenen Themen und Argumente! Erst recht heißt es auch, sich nicht verleiten zu lassen, deren menschenverachtende Rhetorik zu übernehmen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ansonsten heißt es für mich auch, überall, wo es geht, sich den Faschisten entgegen zu stellen, zu versuchen ihnen aufzuzeigen, dass ihre xenophobe, wissenschaftsfeindliche, meist antisemitische, braune stinkende (sorry wegen der Ausdrucksweise) Kackscheisse NICHT sagbar ist und auch nicht als Meinung akzeptiert wird und zu hoffen, dass es immernoch nicht zu spät ist.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;P. s. Hoffnung zu haben, fällt schwer. Nicht nur, weil es schwer wird diese Rechten wieder zurück zu treiben, sondern auch, weil es als eher links der Mitte stehender Mensch nicht unbedingt einfach ist, eine Einheit mit den &amp;quot;eigenen Leuten&amp;quot; zu bilden. Ich möchte nicht mit Menschen als eine Einheit wahrgenommen werden, die, egal wie man zur israelischen Politik steht oder nicht, es nicht schaffen, den aktuellen Terror zu verurteilen, ohne ein &amp;quot;aber&amp;quot; anzufügen. Rechtfertigungen haben hier nichts verloren.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 11:08:06 GMT</pubDate>
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			<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 11:06:45 GMT</pubDate>
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			<description>&lt;p&gt;Wir können uns die Köpfe heiß reden, wer den größten Anteil daran hat, dass die AfD hoffähig wurde und unserer Demokratie so gefährlich werden konnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher machten viele Aussagen aus dem Unionslager, Dinge salonfähig, die die Wahl der Rechtsextremen dadurch &amp;quot;legitimierten&amp;quot;, dass sie jetzt in der sogenannten Mitte als sagbar und gerechtfertigt wahrgenommen werden konnten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher führt eine Regierung, die nicht in der Lage ist, auch nur eine einzige Entscheidung mit einer Stimme zu kommunizieren und ohne sich gegenseitig zu zerfleischen, zu Verdruß und ganz bestimmt nicht dazu, dass diese Parteien gewählt werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Da die Union zuvor 16 Jahre lang für einige der Probleme (mit) gesorgt hat, werden viele dieser von der Regierung Enttäuschten natürlich auch nicht freudestrahlend wieder die Union wählen. Das wären aber wenigstens die paar Protestwähler, die man ggf. noch zurückholen könnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dann gibt es eine Unzahl an Menschen, schon immer, die auf komplexe Fragen, einfache Antworten wünschen. Das liefert die AfD. Klimawandel? &amp;quot;Können wir eh nix machen, hat nix mit Menschen zu tun.&amp;quot; Zunehmende Gewalt unter Jugendlichen? &amp;quot;Einfach keine Ausländer mehr rein lassen.&amp;quot; usw. usw.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch die gewinnt man nicht, wenn man Dinge verargumentiert, die sie nicht glauben oder verstehen wollen. Vielleicht haben da aber Union, FW und in Teilen die SPD die Chance, einige wenige mit markigen Sprüchen zu locken und zu gewinnen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das größte Problem sind aber die unzähligen Anderen. Mit jedem einzelnen Sieg der AfD presst sich der braune Bodensatz nach oben, Menschen, die für KEINE demokratische Partei die Zielgruppe sein können und dürfen, die aber endlich &amp;quot;wieder wer sind&amp;quot; und zunehmend wahrnehmen, dass ihre menschenverachtenden, niederträchtigen Positionen auf Gegenliebe stoßen, ohne negative Konsequenzen gesagt werden können und teilweise breit akzeptiert, zumindest aber diskutiert werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die sind das Hautproblem. Die waren nie weg und es sind verdammt viele. In einer unglücklichen Verkettung von politischen Fehlentscheidungen und Ungeschicklichkeiten haben ALLE Parteien dazu beigetragen, auch sich selbst in falscher Sicherheit wiegend, denn in Deutschland passiert das ja nie wieder, die aus ihren Löchern hervor zu holen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es hilft nicht, auf die mit dem Finger zu zeigen, die die Hauptschuld daran tragen, dass sich die Faschisten wieder gehört fühlen. Auch ich habe da eine klare Tendenz, aber das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Zudem ist es auch einfach so, dass die Hauptschuld daran ein Faschist oder Rechtsextremist zu sein, immer bei einem selbst liegt. Jetzt müssen wir ALLE gemeinsam daran arbeiten, das Kind wieder aus dem Brunnen zu holen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das heißt m. E, detailliert kommunizieren wo es kompliziert ist, aber nicht von oben herab, auch klar benennen, welche Entscheidungen man nur mitträgt, ohne die Koalitionspartner zu diffamieren oder als Risiko zu bezeichnen und andersrum dementsprechend nicht so tun als ob Kompromisse, die man zähneknirschend hinnehmen musste, die eigene Idee gewesen wären. Es heißt auch, sich nicht von rechts Wahlkampfthemen diktieren zu lassen. Lasst sie brüllen, pöbeln, ätzen! Setzt Eure eigenen Themen und Argumente! Erst recht heißt es auch, sich nicht verleiten zu lassen, deren menschenverachtende Rhetorik zu übernehmen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ansonsten heißt es für mich auch, überall, wo es geht, sich den Faschisten entgegen zu stellen, zu versuchen ihnen aufzuzeigen, dass ihre xenophobe, wissenschaftsfeindliche, meist antisemitische, braune stinkende (sorry wegen der Ausdrucksweise) Kackscheisse NICHT sagbar ist und auch nicht als Meinung akzeptiert wird und zu hoffen, dass es immernoch nicht zu spät ist.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;P. s. Hoffnung zu haben, fällt schwer. Nicht nur, weil es schwer wird diese Rechten wieder zurück zu treiben, sondern auch, weil es als eher links der Mitte stehender Mensch nicht unbedingt einfach ist, eine Einheit mit den &amp;quot;eigenen Leuten&amp;quot; zu bilden. Ich möchte nicht mit Menschen als eine Einheit wahrgenommen werden, die, egal wie man zur israelischen Politik steht oder nicht, es nicht schaffen, den aktuellen Terror zu verurteilen, ohne ein &amp;quot;aber&amp;quot; anzufügen. Rechtfertigungen haben hier nichts verloren.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 11:06:45 GMT</pubDate>
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			<description>&lt;p&gt;Wir können uns die Köpfe heiß reden, wer den größten Anteil daran hat, dass die AfD hoffähig wurde und unserer Demokratie so gefährlich werden konnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher machten viele Aussagen aus dem Unionslager, Dinge salonfähig, die die Wahl der Rechtsextremen dadurch &amp;quot;legitimierten&amp;quot;, dass sie jetzt in der sogenannten Mitte als sagbar und gerechtfertigt wahrgenommen werden konnten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Sicher führt eine Regierung, die nicht in der Lage ist, auch nur eine einzige Entscheidung mit einer Stimme zu kommunizieren und ohne sich gegenseitig zu zerfleischen, zu Verdruß und ganz bestimmt nicht dazu, dass diese Parteien gewählt werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Da die Union zuvor 16 Jahre lang für einige der Probleme (mit) gesorgt hat, werden viele dieser von der Regierung Enttäuschten natürlich auch nicht freudestrahlend wieder die Union wählen. Das wären aber wenigstens die paar Protestwähler, die man ggf. noch zurückholen könnte.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Dann gibt es eine Unzahl an Menschen, schon immer, die auf komplexe Fragen, einfache Antworten wünschen. Das liefert die AfD. Klimawandel? &amp;quot;Können wir eh nix machen, hat nix mit Menschen zu tun.&amp;quot; Zunehmende Gewalt unter Jugendlichen? &amp;quot;Einfach keine Ausländer mehr rein lassen.&amp;quot; usw. usw.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Auch die gewinnt man nicht, wenn man Dinge verargumentiert, die sie nicht glauben oder verstehen wollen. Vielleicht haben da aber Union, FW und in Teilen die SPD die Chance, einige wenige mit markigen Sprüchen zu locken und zu gewinnen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das größte Problem sind aber die unzähligen Anderen. Mit jedem einzelnen Sieg der AfD presst sich der braune Bodensatz nach oben, Menschen, die für KEINE demokratische Partei die Zielgruppe sein können und dürfen, die aber endlich &amp;quot;wieder wer sind&amp;quot; und zunehmend wahrnehmen, dass ihre menschenverachtenden, niederträchtigen Positionen auf Gegenliebe stoßen, ohne negative Konsequenzen gesagt werden können und teilweise breit akzeptiert, zumindest aber diskutiert werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Die sind das Hautproblem. Die waren nie weg und es sind verdammt viele. In einer unglücklichen Verkettung von politischen Fehlentscheidungen und Ungeschicklichkeiten haben ALLE Parteien dazu beigetragen, auch sich selbst in falscher Sicherheit wiegend, denn in Deutschland passiert das ja nie wieder, die aus ihren Löchern hervor zu holen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Es hilft nicht, auf die mit dem Finger zu zeigen, die die Hauptschuld daran tragen, dass sich die Faschisten wieder gehört fühlen. Auch ich habe da eine klare Tendenz, aber das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Zudem ist es auch einfach so, dass die Hauptschuld daran ein Faschist oder Rechtsextremist zu sein, immer bei einem selbst liegt. Jetzt müssen wir ALLE gemeinsam daran arbeiten, das Kind wieder aus dem Brunnen zu holen!&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Das heißt m. E, detailliert kommunizieren wo es kompliziert ist, aber nicht von oben herab, auch klar benennen, welche Entscheidungen man nur mitträgt, ohne die Koalitionspartner zu diffamieren oder als Risiko zu bezeichnen und andersrum dementsprechend nicht so tun als ob Kompromisse, die man zähneknirschend hinnehmen musste, die eigene Idee gewesen wären. Es heißt auch, sich nicht von rechts Wahlkampfthemen diktieren zu lassen. Lasst sie brüllen, pöbeln, ätzen! Setzt Eure eigenen Themen und Argumente! Erst recht heißt es auch, sich nicht verleiten zu lassen, deren menschenverachtende Rhetorik zu übernehmen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;Ansonsten heißt es für mich auch, überall, wo es geht, sich den Faschisten entgegen zu stellen, zu versuchen ihnen aufzuzeigen, dass ihre xenophobe, wissenschaftsfeindliche, meist antisemitische, braune stinkende (sorry wegen der Ausdrucksweise) Kackscheisse NICHT sagbar ist und auch nicht als Meinung akzeptiert wird und zu hoffen, dass es immernoch nicht zu spät ist.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;P. s. Hoffnung zu haben, fällt schwer. Nicht nur, weil es schwer wird diese Rechten wieder zurück zu treiben, sondern auch, weil es als eher links der Mitte stehender Mensch nicht unbedingt einfach ist, eine Einheit mit den &amp;quot;eigenen Leuten&amp;quot; zu bilden. Ich möchte nicht mit Menschen als eine Einheit wahrgenommen werden, die, egal wie man zur israelischen Politik steht oder nicht, es nicht schaffen, den aktuellen Terror zu verurteilen, ohne ein &amp;quot;aber&amp;quot; anzufügen. Rechtfertigungen haben hier nichts verloren.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 11:03:43 GMT</pubDate>
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